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1. Alleinflug von David Buchwalder

Nach einigen Flügen am Doppelsteuer mit Florian Anklin und Philipp Glogg wurde das hintere Capot der ASK21 am 12. September für mich zum ersten Mal ohne Fluglehrer geschlossen und verriegelt. Es gelang mir erstaunlich gut, die Nervosität im Zaum zu halten und in aller Ruhe die Checks durchzugehen. Geschleppt wurde auf 900 Meter vor Platz. Der erste Flug war angenehm ruhig, doch war zu sehen, dass vom Westen her eine Schlechtwetterfront näher kam. Nach der ersten Landung machte ich mich sofort für den zweiten Flug startklar. Auf der Zielhöhe angekommen bemerkte ich, dass nun etwas Wind mit im Spiel war und sah, dass die Schlechtwetterfront schneller näher kam als angenommen. Sofort war in meinem Hinterkopf eine ähnliche Situation während der Schulungswoche, als extreme Windböen vor einem Gewitter den Flugplatz heimsuchten. Also wurde nicht lange gezögert  und so schnell als möglich mit den Bremsen Höhe im Abkreisraum vernichtet und zur Landung angesetzt. Am Boden angekommen ging es dann auch nicht mehr besonders lange, bis ziemlich starker Wind einsetzte.

Meine Erkenntnisse aus den ersten Flügen zeigen, dass es gut ist, die praktische Segelflugausbildung über Monate hinweg zu absolvieren, um mit möglichst vielen Situationen und Wetterlagen konfrontiert zu werden. Auch hat sich bewährt, sich am ersten Gedanken festzuhalten und diesen auch in die Tat umzusetzen, was uns in der Ausbildung oft nahegelegt wird. Ich möchte mich hiermit bei jedem Fluglehrer und jeder Fluglehrerin für die super geniale Ausbildung bedanken. Ich habe vor jedem Wochenende eine reisen Vorfreude auf das Fliegen und die tollen Freundschaften auf dem Flugplatz.

PS: Am Morgen nach dem ersten Alleinflug bin ich mit einem Lächeln im Gesicht aufgewacht =)

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